THEATERGRUPPE FRANKENAU SPIELT





        



          „Dreistes Stück im Greisenglück“ 


                drei Mal vor voller Halle



Zeitweise wusste man gar nicht, wer einem mehr leid tun sollte: Die Bewohner des Seniorenheims „Greisenglück“, die als „zahnlose Gesellschaftslast“ dem strengen Regiment der Schwester Oberin ausgeliefert waren. Oder die „geringfügig beschäftigte“, gutmütige türkische Putzfrau Fatima, die sich ständig mit plötzlich auftretenden Todesfällen und anderen unliebsamen Überraschungen konfrontiert sah. Das Publikum amüsierte sich köstlich in den drei Vorstellungen der Theatergruppe des TSV Frankenau in der jeweils vollbesetzen Kellerwaldhalle –selbst wenn dem einen oder anderen Zuschauer angesichts drastischer Strafmaßnahmen und unhaltbarer Zustände im fiktiven Seniorenheim das Lachen im Hals stecken geblieben sein mag.

Mit dem Dreiakter „Dreistes Stück im Greisenglück“ des Autors Bernd Gombold ist es den elf Laiendarstellern unter Regie von Annette Ruhwedel und Ingeborg Schäfer-Tönges erneut gelungen, mit großer Spielfreude, turbulenten Szenen sowie liebevoll gestaltetem Bühnenbild für beste Unterhaltung zu sorgen. Ein großes Kompliment machte der Vorsitzende des TSV Frankenau, Meinhard Völker, am Ende der Premierenvorstellung den drei „Neuen“ Katrin Hecker, Mirco Tönges, und Krissi Ruhwedel: „Ihr habt gespielt, als wärd ihr schon immer dabei gewesen.“ Auch bei der übrigen Rollenverteilung hatte die Regie ein glückliches Händchen.Vor allem Ute Kümmel war die Figur der gestrengen Schwester Oberin auf den Leib geschrieben und sie begeisterte mit ihrer resoluten, aufbrausenden Art und unüberhörbarem Frankenauer Akzent. Als perfekte Besetzung erwies sich auch Claudia Schmermund,die als gute Seele des Seniorenheims versuchte, die dort herrschenden „knast-ähnlichen“ Bedingungen abzumildern und mit ihrem gebrochenem Deutsch für Lacher sorgte. „Warum schönes Opa Müller sterben? Nix mehr bewegen“,klagte sie gleich zu Anfang, als sie Heimbewohner Fred – grandios gespielt von Günter Muhr –regungslos auf dem Boden liegend vorfand. „Opa Müller“war nicht tot, sondern hatte nur seine morgendlichen Yoga-Übungen gemacht.

Ansonsten war er genauso putzmunter wie sein bester Kumpel Paul alias Kurt Schelberg, der zwar geistig verwirrt war, aber durch seinen „Einkaufstick“ für Stimmung im Heim und beim Publikum sorgte. Ebenfalls mit altersbedingten Einschränkungen zu kämpfen hatte Gaby Kohlepp: Als schwerhörige Irma brachte sie alles durcheinander und ging ihren männlichen Mitbewohnern gehörig auf die Nerven. Selbst die eher unsympathischen Rollen von Birgit Ruhwedel und Herbert Müller, die ein geiziges, herzloses Ehepaar verkörperten, sowie von Eckhard Ruhwedel als Lebemann und Macho kamen im Publikum gut an.
 
Meinhard Völker bezeichnete die Darsteller als „eingeschworenes Team“. Annette Ruhwedel sei seit 2003 die „Managerin“ der Gruppe und habe „den Laden fest im Griff“, lobte der Vorsitzende.



                                                               
Mit Sirene: Kurt Schelberg als Paul.                                                    Frühstück für „schönes Opa Müller“: Claudia Schmermund spielte eine hilfsbereite türkische Putzfrau.                                                                                                                                     Hier im Bild mit „Heimbewohner“ Fred alias Günter Muhr





Schluss mit lustig: Die resolute Schwester Oberin (Ute Kümmel, 2. von links) lässt nichts durchgehen bei (von links) Kurt Schelberg, Gaby Kohlepp und GünterMuhr.
HNA, 09. März  2015

                    





                     Oh Gott, die Familie!





(vorne von links) Ute Kümmel, Claudia Schmermund, Eckhard Ruhwedel, Gaby Kohlepp, Annette Ruhwedel und
(hinten von links) Kurt Schelberg, Ingeborg Schäfer-Tönges, Herbert Müller, Birgit Ruhwedel und Günter Muhr
freuen sich auf die Premiere ihres Theaterstücks am 22. März. Mit zur Theatergruppe gehört auch Wolfgang Schleicher, der auf dem Foto fehlt.

Theatergruppe gratuliert mit Stück zum Jubiläum



Schauspielensemble des Frankenauer Sportvereins bereitet sich auf Aufführungen von "Oh Gott, die Familie!" im März vor.

"Oh Gott, die Familie!" - so lautet der Titel des Stücks, das die Theatergruppe des TSV anlässlich des Jubiläums auf die Bühne bringt.

Turbulent soll es zugehen auf der Bühne der Kellerwaldhalle, wenn die Theatergruppe des Turn- und Sportvereins das Stück von Bernd Gombold aufführt. Zum fünften Mal präsentiert die Theatergruppe ein Stück - erstmals hatten sie zum 90-jährigen Bestehen vor zehn Jahren gespielt.

In "Oh Gott, die Familie!" stehen Ute und Mark (gespielt von Claudia Schmermund und Eckhard Ruhwedel) im Mittelpunkt. Die beiden Jungverliebten haben nur ein Problem: Ihre beiden Familien sind grundverschieden, aber beide nicht ganz einfach, was immer wieder für Streit sorgt. Um dem zu entgehen, haben sie Ute und Mark in eine abgelegte Hütte verzogen, um dort in aller Stille zu heiraten. Doch so ruhig wie erhofft ist es in der Hütte doch nicht. Nicht nur die resolute Hüttenwirtin stört die traute Zweisamkeit des Paares.

Seit Oktober proben die Frankenauer unter der Regie von Annette Ruhwedel. Weitere Darsteller sind Gaby Kohlepp, Ute Kümmel, Herbert Müller, Günter Muhr, Birgit Ruhwedel, Ingeborg Schäfer-Tönges, Kurt Schelberg und Wolfgang Schleicher.

Aufführungen sind am Freitag und Samstag 22. und 23. März ab 19:30 Uhr und am Samstag 24. März, ab 18 Uhr. Der Eintritt kostet 6 Euro im Vorverkauf bei Edeka Möbus, in der Filiale der Bäckerei Paul und in der Frankenberger Bank in Frankenau. An der Abendkasse kostet der Eintritt 7 Euro.

Frankenberger Zeitung, 8. Februar 2013


Probe macht richtig Spaß


Theatergruppe des TSV Frankenau führt Ende März ihr neues Stück auf

Wenn die Zuschauer bei der Premiere am 22. März nur halb so viel zu lachen haben wie die Laiendarsteller der Frankenauer Theatergruppe bei den Proben, dann dürfen sie sich schon jetzt auf einen höchst unterhaltsamen Abend freuen: „Oh Gott, die Familie“ heißt der Schwank in drei Akten, den die zehn Schauspieler als Beitrag zu den Jubiläumsfeier  zum 100-jährigen Bestehen des TSV Frankenau in der Kellerwaldhalle zum Besten geben wollen.

Im Mittelpunkt des turbulenten Geschehens steht ein junges, verliebtes Paar, das sich auf der Suche nach trauter Zweisamkeit in eine abgelegene Hütte flüchtet, die Rechnung aber ohne den Wirt - in diesem Fall ohne die Wirtin - und vor allem, ohne die liebe Verwandtschaft gemacht hat Viel mehr wollen die Darsteller nicht verraten. „Wer wissen will, wie die Geschichte weitergeht, soll natürlich zu unseren Aufführungen kommen“, sagt Regisseurin Annette Ruhwedel.

Gelegenheit dazu besteht am 22. und 23. März um 19.30 Uhr, eine weitere Vorstellung beginnt am Sonntag 24. März um 18 Uhr. Gegründet hat sich die Theatergruppe - als Abteilung des Sportvereins - 2003, zum 90. Geburtstag des TSV. „Das ist jetzt schon unser fünftes Stück, das wir spielen“, berichtet Herbert Müller.

Geprobt wird seit Oktober - mit wachsender Begeisterung. „Wir haben großen Spaß“, verrät Annette Ruhwedel.

Karten sind für sechs Euro im Vorverkauf bei der Frankenberger Bank, dem Edeka-Markt Möbus und der Filiale der Bäckerei Paul erhältlich. An der Abendkasse kostet der
Eintritt sieben Euro.

HNA, 08. Februar 2013

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